Zahnheilkunde einen Schritt voraus.
Das will ich für meine Patienten. Dr. med. dent. Daniel Kraus M.Sc. M.Sc.
Fachzahnarzt für Oralchirurgie
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Dr. med. dent. Daniel Kraus M.Sc. M.Sc.
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Gesetzliche Krankenversicherungen

Bei der Übernahme von zahnärztlichen Leistungen unterscheiden die gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich nach Behandlung und Zahnersatz.

Zahnbehandlungen werden von den Krankenkassen wie jede andere ärztliche Behandlung übernommen. Dazu gehören zum Beispiel die Kontrolluntersuchung, eine Füllung, das Setzen der Betäubungsspritze oder das Ziehen eines Zahns.

Seit 2005 erfolgt die Teilübernahme von Zahnersatzkosten über die sogenannten Festzuschüsse. Wer Zahnersatz benötigt, erhält auf Basis der als ausreichend definierte Behandlung einen festen Zuschuss von der gesetzlichen Krankenkasse.

Dabei ist es unerheblich, welche Therapie zur Behandlung gewählt wird. Die Höhe des Festzuschusses entspricht etwa 50% der Kosten der sogenannten Standardtherapie - also der einfachen und “zweckmäßigen” Lösung. Bei nachgewiesenen regelmäßigen Zahnvorsorgeuntersuchungen (Bonusheft) kann sich der Festzuschuss noch einmal um maximal 30% erhöhen.

Für jede Art von höherwertigem Zahnersatz - beispielsweise ein Zahnimplantat statt einer Brücke oder losen Prothese – muss die Kostendifferenz dann als Eigenanteil vom gesetzlich versicherten Patienten selbst getragen werden. Allerdings hat der Patient damit auch freie Wahl, für welche Behandlung er sich entscheidet, der Festzuschuss gilt immer.Sowohl bei Zahnbehandlung als auch bei Zahnersatz erstatten, bzw. bezuschussen die gesetzlichen Kassen lediglich jene Zahnbehandlungen und Zahnersatz, die sie als kostengünstig und ausreichend erachten.

Sie erhalten den Zuschuss Ihrer gesetzlichen Krankenkasse wie folgt:

  • Behandlungsplanung mit dem Zahnarzt und Erstellung eines Heil- und Kostenplans (HKP) , also einen Kostenvorschlag des Zahnarztes über die voraussichtlichen Material- und Laborkosten, sowie das zahnärztliche Honorar.

  • Einreichen des Heil- und Kostenplans (HKP) und einer Kopie des Bonusheftes bei der gesetzlichen Krankenkasse

  • Genehmigung des Heil- und Kostenplans (HKP) und Rücksendung durch die Krankenkasse. Der genehmigte Heil- und Kostenplan ist nun ein halbes Jahr gültig.

  • Vereinbarung von Behandlungsterminen und Übergabe des genehmigten Heil- und Kostenplans (HKP) an den Zahnarzt

  • Der Zahnarzt rechnet den genehmigten Festzuschuss direkt mit der gesetzlichen Krankenkasse ab. Über Ihren Eigenanteil an Zahnbehandlung und Zahnersatz erhalten Sie separat eine Rechnung.

Manchmal schalten die gesetzlichen Krankenkassen vor Genehmigung des Heil- und Kostenplans (HKP) allerdings noch einen Gutachter ein, um zu prüfen, ob die vorgeschlagene Behandlung auch wirklich notwendig und wirtschaftlich ist. Der Gutachter darf auch alternative Behandlungsvorschläge machen, aber keinesfalls selbst in die Behandlung eingreifen.