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Almagam-Sanierungen

Die Almagam-Füllung wurde über viele Jahrzehnte als klassische Zahnfüllung verwendet und wird gerade von älteren Menschen noch häufig als "Zahnplombe" bezeichnet.

Almagam ist eine metallische Legierung und enthält neben Silber, Kupfer und Zinn vor allem das giftige Quecksilber. Das Quecksilber aus der Almagam-Füllung wird in geringen Mengen an den Körper abgegeben und „gilt“ bisher als unbedenklich. Lediglich bei Schwangeren und Kleinkindern wird von der Verwendung von Almagam abgeraten, da Ungeborene und Kleinkinder besonderes anfällig für das giftige Quecksilber sind und Entwicklungsstörungen nicht ausgeschlossen werden können.

Amalgam gilt in Deutschland als Sondermüll

Trotz der „Unbedenklichkeit“ von Almagam muss jeder Zahnarzt Almagam in Deutschland als Sondermüll entsorgen. In Schweden ist die Verwendung von Almagam sogar gänzlich verboten.

Die Biokompatibilität von Materialien ist in der Zahnmedizin und allgemein für die Menschen ein sehr relevantes Thema. Wir bei Dr. Kraus und Kollegen verwenden daher schon länger keine Almagam-Füllungen mehr. Einer Nachhaltigkeit und Unbedenklichkeit gegenüber Mensch und Umwelt kann Almagam nicht gerecht werden.

Viele Patienten kommen auch mittlerweile mit dem Wunsch nach einer Almagamsanierung. Dabei werden die alten Almagam-Füllungen entfernt und durch moderne Komposit-Füllungen oder Inlays aus Gold oder Keramik ersetzt.

Bei der Almagam-Sanierung ist größte Sorgfalt bei Patient und Behandlern anzuwenden, um eine Belastung mit Quecksilber so gering wie möglich zu halten.

Neben speziellen Absaugtechniken empfehlen wir den Patienten auch die Verwendung eines Kofferdams, der den Zahn vom restlichen Mundraum abschirmt.

Das entfernte Almagam-Material wird als Sondermüll fachgerecht entsorgt. Das Spülwasser wird ebenfalls durch einen speziellen Almagamabscheider gefiltert, um zu verhindern, dass Quecksilber in das Abwasser gelangt.