Natürlich schöne Zähne.
Natürlich von Dr. Kraus & Kollegen.

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Ästhetische Versorgungsmaterialien

Zahnfarbene Füllungen – nahezu unsichtbar

Bei Füllungen können ästhetisch ansprechende Ergebnisse durch Keramik-, Komposit- und Kompomerfüllungen erzielt werden. Diese Materialien sind zahnfarben und daher der umliegenden Zahnsubstanz bzw. den umgebenden natürlichen Zähnen täuschend ähnlich. Zudem sind sie lange haltbar.

  • Keramikfüllungen
    … in Form von Inlays oder Onlays werden im Dentallabor gefertigt und genau auf Ihre Mundsituation und Ihre Zahnfarbe angepasst. Sie fügen sich unsichtbar in die umgebende Zahnsubstanz ein. Nicht ganz so ästhetisch aber dennoch sehr funktional sind die bekannten Goldinlays.
  • Komposite
    … sind für kleine bis mittelgroße Zahnschäden im Front- und Backenzahnbereich geeignet.
  • Kompomerfüllungen
    Dieses Material kann bei geschädigten Milchzähnen oder – bei Erwachsenen – für Füllungen im Bereich der Zahnhälse eingesetzt werden.

Metallfreie Restauration aus Keramik und Zirkoniumdioxid

Keramik

Vollkeramische Restaurationen von Brücken und Kronen sind aus ästhetischer und funktioneller Sicht eine gute Wahl.

Vorteile von Keramik

  • Metalllegierungen haben trotz ihrer hervorragenden Qualitäten wie ihre Stabilität einen ästhetischen Nachteil: Sie entsprechen nicht der Zahnfarbe. Keramik ist dagegen ein sehr guter Werkstoff für den Zahnersatz und stellt darüber hinaus eine besonders gute ästhetische Alternative zur Metalllegierung dar.
  • Keramiken haben einsgesamt eine extrem glatte Oberfläche, die die Anhaftung von Zahnbelägen erschwert. Damit tragen sie zur Vermeidung von Erkrankungen wie Karies, Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) und Entzündungen des gesamten Zahnhalteapparates (Parodontitis) bei.

Wo kann Keramik eingesetzt werden?

  • Keramik ist gerade für implantatgetragenen Zahnersatz, Kronen, Teilkronen, Inlays, Brücken und Veneers geeignet.
  • Darüber hinaus bietet es sich für die Verblendung von Zahnersatz mit Metallbasis oder mit einer Basis aus der Hochleistungskeramik Zirkondioxid (s. unten) an. Keramik ist dann die äußere, sichtbare Schicht – Metall bzw. Zirkondioxid befindet sich darunter.
  • Je nach Versorgungsart kann bei stark geschädigten Zahnkronen entweder eine Vollkrone aus Keramik oder Veneers, also eine keramische Verblendschale (auch „Schalenkrone“) infrage kommen.
  • Sind ganze Zahnreihen unterbrochen oder stören einzelne Lücken kann implantatgetragener Zahnersatz oder eine Brücke einen ästhetischer Ausgleich darstellen.
  • Gerade in Bereichen, die beim Sprechen oder Lachen sichtbar werden, können starre, laborgefertigte Einlagefüllungen in Form eines keramischen Inlays eingesetzt werden. Sie bieten eine qualitativ hochwertige Versorgung, da sie einen festen Kern aufweisen. Dabei genügen Sie hohen Ansprüchen. Keramik ist hier nicht nur funktionell einsetzbar, sondern überzeugt besonders durch ihre Ästhetik.

Zirkoniumdioxid

In der Vergangenheit wurden gerade bei Kronen- oder Brückenkonstruktionen im Bereich der großen Backenzähne häufig stabile Metallgerüste verwendet. Diese Gerüste können nun auch aus der sehr beanspruchbaren Zirkoniumdioxid-Keramik gefertigt werden.

Die Vorteile von Zirkoniumdioxid

 

  • Hohe ästhetische Ansprüche durch individuelle Farbanpassung und eine natürliche Lichtreflexion. Wie die eigenen Zähne, erscheinen Kronen- oder Brückenkonstruktion, die eine Zirkondioxidbasis besitzen und damit vollkommen metallfrei sind, leicht durchscheinend (transluzent).
  • Gute Verträglichkeit im Mund (Biokompatibilität). Es treten zudem keine elektrischen Wechselwirkungen mit anderem metallischen Zahnersatz auf.
  • Durch den Verzicht auf ein Metallgerüst können dunkle Kronenränder (so genannte „Bleistiftränder“) vermieden werden.

Für die Verarbeitung, Materialauswahl und eine gute Haltbarkeit ist es wichtig, Ihre persönliche Zahnsituation und die am Markt erhältlichen Werkstoffe genau zu kennen.